Auch Nacktschnecken kann man auf umweltschonende Weise in den Griff bekommen. Die beste Wirkung zeigen nach wie vor Schneckenzäune, die am Rand so gekrümmt sind, dass die Tiere ihn nicht überwinden können.
Als Ergänzung eignet sich für Haus- und Kleingärten ein biologisches Schneckenkorn mit einer Lockstoff-Kombination aus Kartoffelflocken, Weizen und Hefe sowie dem Wirkstoff Eisen-III-Phosphat. Dieser zerfällt nach der Anwendung im Boden in seine natürlichen Komponenten Eisen und Phosphat, die von den Pflanzenwurzeln als Nährstoffe aufgenommen werden. Nützlinge und Haustiere werden geschont. Gegen Ameisen im Garten sowie auf Terrasse und Balkon liegen nachfüllbare Köderfallen („Ameisen-Buffets“), die mit natürlichen Wirkstoffen befüllt werden, im Trend. Da Ameisen keine Pflanzenschädlinge sind, ist ein Einsatz von Ameisenmitteln an Pflanzen nicht zugelassen. Da sie sich vor allem wegen vorhandener Blattläuse an den Pflanzen befinden, sollten stattdessen die Blattläuse bekämpft werden: Ökologische Mittel mit Niemöl sind mittlerweile als gebrauchsfertige Mischungen zum Spritzen oder Gießen erhältlich. Dieser Extrakt wird aus dem Samen des Neembaums gewonnen und seit Jahren im ökologischen Landbau verwendet.
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