Keynote von Obi-CEO Dr. Sebastian Gundel auf dem 10. DIY Global Summit in Rom.
Keynote von Obi-CEO Dr. Sebastian Gundel auf dem 10. DIY Global Summit in Rom (Quelle: Markus Howest)

Branche 2024-06-13T07:11:07.164Z 10. Global DIY Summit: Den Wandel selbst gestalten

Der 10. Global DIY Summit in Rom stand ganz im Zeichen von Innovation und Veränderung. Getreu dem Kongress-Motto „Embracing Change in DIY“ wurden in den vielen Vorträgen und Diskussionen Wege aufgezeigt, wie der Wandel positiv durch eigenes Tun und Handeln gestaltet werden kann. Und die Hauptmessage des Summit lautet: KI bestimmt das künftige Business.

EDRA/GHIN-Präsident Thierry Garnier kündigte bereits in seiner Eröffnungsrede an, dass die im vergangenen Jahr auf dem Summit in Berlin gegründete Scope 3 Taskforce Fortschritte gemachte habe. Unterstützt durch Ricardo, dem Strategie-, Umwelt- und Ingenieurberatungsunternehmen, konnten eine Reihe von Empfehlungen entwickelt werden, um sich etwa auf konsistentere Methoden für die Behandlung von Kohlenstoffdaten in der Lieferkette zu einigen. Auch wurden Best Practices dokumentiert, um so die Fortschritte im Home Improvement Sektor bei der Reduzierung von Scope-3-Emissionen besser austauschen zu können.

Vielversprechend ist auch die von EDRA/GHIN und Ricardo entwickelte Scope 3 Taskforce für Heimwerkerlieferanten, die zunächst mit 11 Lieferanten gestartet ist. Die Zusammenarbeit des DIY-Handels hat zum Ziel, wie Innovationen gefördert und auf eine kreislauforientiertere und kohlenstoffeffizientere Wirtschaft hingearbeitet werden kann. Auf diese Weise kann laut EDRA/GHIN sichergezustellt werden, dass man den größtmöglichen Einfluss auf die Dekarbonisierung hat. Dazu sei jeder interessierte Branchenpartner willkommen, sich den Scope 3 Taskforces anzuschließen, so die klare Botschaft, die von der Scope 3-Diskussionsrunde im Konferenz-Center in Rom ausging. John W. Herbert, Generalsekretär von EDRA/GHIN: „Nur durch Zusammenarbeit können wir beginnen, den beschleunigten Klimawandel zu bekämpfen, den wir auf unserem Planeten sehen. Dies ist ein Aufruf zum Handeln an die gesamte Branche, jetzt zusammenzukommen und sich gegenseitig zu engagieren, herauszufordern und zu inspirieren.“

Transformation in wilden Zeiten

Die Keynote auf dem diesjährigen internationalen Treffen der Home Improvement Branche hielt Obi-CEO Sebastian Gundel. Er fokussierte in seinem Vortrag bewusst die Chancen des Wandels statt die Probleme zu beschreiben und gab den rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 55 Ländern Einblicke in die Strategie des 44 Jahre alten Baumarktriesen, dessen Geschicke er seit gut anderthalb Jahren leitet. Es sei nicht die Zeit um zu verharren, stellte Gundel klar und erläuterte die vier wichtigsten Säulen, mit denen Obi näher an die Wünsche der Kunden gelangt und so den Umsatz steigert: Der Connected Store, das Partnering-Modell, das Franchising-System und Retail Media. Bei jedem der genannten Säulen lieferte Gundel Beispiele und Zahlen, die den Erfolge des gewählten Weges dokumentieren. Einen der wichtigsten Schlüssel für den Erfolg der Obi-Strategie: Kommunikation - das hob Gundel besonders hervor. Vor der Transformation hätten sich 36 Prozent der Mitarbeitenden gut informiert gefühlt, 18 Monate später seien es bereits 74 Prozent gewesen, so die Bilanz. Das mache es leichter gemeinsam für die Marke einzustehen und als Einheit zu agieren, wie etwa bei der aktuellen Kampagne „Obi on fire“.

Mehr und ausführliche Berichte zum DIY Summit in Rom lesen Sie in der Ausgabe 09/2024.

zuletzt editiert am 17. Juni 2024
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