Der amerikanische Lackhersteller Sherwin-Williams hat seinen heimischen Konkurrenten Valspar für 7,8 Milliarden Euro im März gekauft. Mit der Übernahme von Valspar will der US-Konzern sein Geschäft weltweit ausbauen, berichtet Reuters.
Valspar beliefert die britische B&Q-Baumarktkette mit Farben. Für den europäischen Markt werden die Valspar-Farben von Schulz Farben- und Lackfabrik geliefert.
Durch die Übernahme will Sherwin-Williams seinen Plan zur Ausweitung der Geschäfte in die Regionen Asien-Pazifik, Europa, Nahost und Afrika schneller vorantreiben, teilte das Unternehmen mit. Zudem erwarteten die Unternehmen binnen zwei Jahren Synergien von 247 Millionen Euro.
Sherwin-William produziert unter dem Namen Sherwin-Williams die Marken Dutch Boy, Krylon, Minwax, Thompson’s Wasserdichtung und andere bekannten Marken. Zusätzlich produzieren sie Lackierungen für das Bauwesen, die Industrie und das Transportwesen. Valspar verkauft seine Produkte unter den Marken Valspar, Cabot Stain, Devin Color und andere Marken.
2015 kamen beide Firmen zusammen auf 58.000 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 13,7 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn von 2,5 Milliarden Euro.
