Ein smarter Lautsprecher steht in einem Regal. Quelle: Pexels/Anete Lusina
Etwa vier von zehn Deutschen nutzen derzeit Smart-Home-Anwendungen. Quelle: Pexels/Anete Lusina

Branche

07. October 2021 | Teilen auf:

Smart Home ist Haupteinsatzgebiet der Sprachassistenten

Eine wachsende Anzahl an Menschen, die Smart-Home-Anwendungen in ihrem Zuhause installiert haben, steuern diese per Sprachbefehl. Schon 65 Prozent der Nutzer sprechen mit ihrem Zuhause, berichtet der Digitalverband Bitkom. Vor einem Jahr waren es noch 52 Prozent.

Männer (69 Prozent) steuern ihre Smart-Home-Geräte etwas häufiger per Sprachbefehl als Frauen (61 Prozent). Am beliebtesten ist insgesamt jedoch die Steuerung per Smartphone-App (87 Prozent), die Hälfte nutzt dafür auch eine App auf dem Tablet (49 Prozent) oder auf einer Smartwatch (12 Prozent). „Das Smart Home ist zum Haupteinsatzgebiet der Sprachassistenten geworden“, sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß. „Zuletzt sind nicht nur die Berührungsängste gegenüber der Sprachsteuerung gesunken, sondern auch die Sorge etwa vor Hackerangriffen.“

Aktuell verfügen 41 Prozent der Menschen in Deutschland über vernetzte Geräte in ihrem Zuhause. 88 Prozent hiervon sind sich sicher, dass Smart-Home-Anwendungen in ein paar Jahren in jedem Haushalt zu finden sein werden. 77 Prozent würden in ihren eigenen vier Wänden am liebsten alle technischen Geräte miteinander vernetzen und digital steuern. Fast drei Viertel (72 Prozent) betonen, ihnen hilft das smarte Zuhause dabei, energieeffizienter zu leben. Dies gilt insbesondere für intelligente Heizkörper und Thermostate. Für ein Drittel (33 Prozent) ist die Nachhaltigkeit der Smart-Home-Anwendungen selbst ein klares Kaufkriterium.

Am meisten achten Nutzer jedoch auf Benutzerfreundlichkeit (60 Prozent) und die Kompatibilität zu bereits vorhandenen Smart-Home-Anwendungen (36 Prozent). 35 Prozent achten auf den Preis und fast ebenso viele (34 Prozent) auf ein gutes Testergebnis mit einschlägigen Siegeln. Die Aspekte Datensicherheit und Datenschutz spielen für ein Viertel beim Kauf eine Rolle (25 Prozent). Die allermeisten Nutzer (98 Prozent) wünschen sich auch eine klare Kennzeichnung, welche Smart-Home-Produkte sicher sind.