Ein Smartphone mit einer Smart-Home-App wird vor einem modernen Haus gehalten.
Smart-Home-Anwendungen sind längst in den Alltag vieler deutscher Haushalte eingezogen. (Quelle: Pixabay)

Smart-Home-Nutzung 2025-01-16T07:55:08.038Z Spannende Chancen für Baumärkte

Die smarte Vernetzung von Haushaltsgeräten ist nicht mehr nur ein Trend, sondern längst in den Alltag vieler deutscher Haushalte eingezogen. Ob beim Einstellen der Beleuchtung, der Steuerung der Kaffeemaschine oder der Überwachung der Heizung – immer mehr Verbraucher setzen auf die Vorteile von Smart-Home-Technologien.

Der aktuelle „Branchenbericht Smart Home“ des IFH KÖLN zeigt, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Konsumierenden (51 Prozent) mindestens eine Smart-Home-Anwendung nutzen. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der Smart-Home-Nutzung seit der Pandemie. In Zeiten von Homeoffice und verstärktem Bedarf an effizienter und komfortabler Technik sind smarte Geräte gefragt wie nie zuvor.

Ein besonders beliebter Bereich ist die smarte Beleuchtung, die bei rund 25 Prozent der deutschen Haushalte zum Einsatz kommt. Doch auch bei anderen Geräten, wie Haushaltsgeräten oder Staubsaugrobotern, geht der Trend in Richtung smarte Lösungen. 14,1 Prozent der Konsumierenden haben innerhalb des letzten Jahres ein smartes Beleuchtungssystem gekauft, gefolgt von smarten Haushaltsgeräten und Staubsaugrobotern. Doch nicht nur Indoor geht der Trend zu smarter Technik: Die stärkste Dynamik ist Outdoor im Teilmarkt Smart Gardening zu beobachten, der sein Volumen seit 2019 mehr als verdoppeln konnte.

Vielversprechende Marktprognosen

Auch die Prognosen für den Markt sind vielversprechend: Der Umsatz mit Smart-Home-Produkten wird in Deutschland 2024 voraussichtlich bei rund 4,3 Milliarden Euro liegen – ein beachtlicher Anstieg im Vergleich zu 2019, als der Umsatz noch bei 3,4 Milliarden Euro lag. Bis 2028 erwarten die Marktexperten des IFH KÖLN sogar ein Umsatzvolumen von rund fünf Milliarden Euro. Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand: Die Technologien werden immer benutzerfreundlicher, die Produktvielfalt wächst und das Bedürfnis nach vernetztem Wohnen steigt.

Was die Nutzerfreundlichkeit und Kompatibilität derzeit noch erschwert, sind die vielen verschiedenen Technologien und Hersteller. Somit wird der neue Standard für Smart-Home-Systeme noch ein spannendes Thema sein. Dieser verbreitet sich zunehmend im Markt und sorgt dafür, dass verschiedene Geräte und Marken nahtlos zusammenarbeiten. Die zunehmende Vernetzung und Automatisierung der eigenen vier Wände steht erst am Anfang – und der Markt hat noch viel Potenzial. Doch die wahre Herausforderung wird in den kommenden Jahren darin bestehen, die verschiedenen Systeme und Geräte noch benutzerfreundlicher und kompatibler zu gestalten, damit der Weg zu einem wirklich smarten Zuhause für alle zugänglich wird.

Baumärkte als Anlaufstelle für smarte Lösungen

Mit der stetig wachsenden Nachfrage nach Smart-Home-Produkten und der zunehmenden Bedeutung von Smart Gardening bieten sich für Baumärkte spannende Chancen, sich in diesen Bereichen strategisch zu positionieren – durch gezielte Sortimentserweiterungen, kompetente Beratung, nachhaltige Lösungen und eine starke digitale Präsenz. Der Schlüssel zum Erfolg wird darin liegen, den Kunden nicht nur die richtigen Produkte zu bieten, sondern sie auch bei der Integration und Nutzung der Technologien zu unterstützen. Wenn Baumärkte es schaffen, als ganzheitlicher Anbieter von Smart-
Lösungen wahrgenommen zu werden, können sie ihre Rolle als vertrauenswürdige Partner in Sachen Vernetzung und Automatisierung festigen und langfristig von dem Wachstum dieses Marktes profitieren.

zuletzt editiert am 16. Januar 2025
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