Bauhaus expandiert am Standort in Österreich. (Quelle: Bauhaus)

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02. June 2022 | Teilen auf:

Bauhaus investiert in den Standort Wels

Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten, Bauhaus, erweitert seinen Firmensitz und baut dafür ein neues Österreich-Servicecenter in Wels.

Mit dem Neubau der Unternehmenszentrale will das Unternehmen nach eigenen Angaben den Standort Wels stärken.  „Wir sind hier in der Region fest verwurzelt und möchten mit unserer Expansion auch die wirtschaftliche Stärke des Standorts fördern“, sagt Bauhaus Geschäftsführer Heinz Reithner. Insgesamt investiert Bauhaus rund zehn Millionen Euro in den Neubau.

Bereits 1972 brachte der Spezialist für Heimwerkerprodukte die „Idee vom Selbermachen“ nach Österreich – in den vergangenen 50 Jahren ist die Anzahl der Niederlassungen auf 20 Fachcenter in der Alpenrepublik gestiegen. „Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass und planen für 2022 die Expansion unseres Firmensitzes in Wels, um in eine sichere Unternehmenszukunft zu investieren“, betont der Bauhaus Geschäftsführer.

Das neue Servicecenter für Österreich entsteht laut Unternehmensangaben an der Oberfeldstraße neben dem bestehenden Bauhaus Fachcentrum im Norden von Wels und wird auf über 3.100 Quadratmetern mit insgesamt vier Geschoßen errichtet. Das Bauprojekt wird gemeinsam mit regionalen Baufirmen umgesetzt.

Ökologisch und nachhaltig bauen

Das neue Firmengebäude wird als Vorzeigeprojekt in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit geplant. „Nachhaltiges Bauen erfordert eine sehr umfassende Betrachtung eines Projekts – von der Energieeffizienz über ressourcen- und umweltschonende Bauweise bis zur Standortwahl“, erklärt Reithner. Die Heizung und Kühlung des Gebäudes nützt Erdwärme, den Strom für die Wärmepumpe liefert eine Photovoltaikanlage. Um den Energiebedarf im Sommer zu reduzieren, erhält das Gebäude eine variabel einstellbare Beschattung, damit entsteht zu jeder Jahreszeit ein angenehmes Raumklima.

Im Bereich der Parkplätze wird nach Angaben des Unternehmens auf die Minimierung des Versiegelungsgrades geachtet. Regenwasser wird demnach in einer eigenen Zisterne gesammelt und zur Pflege des begrünten Flachdaches und der bepflanzten Innenhöfe verwendet. Gleichzeitig werde zum Start acht E-Ladestationen für die Mitarbeiter errichtet, teilt Bauhaus mit.

Ende Mai wurde der Spatenstich für den Bau des Gebäudes gesetzt, die Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant.

zuletzt editiert am 27.06.2022