Nach der Übernahme des Unternehmens Claber durch den Fitt-Konzern Anfang 2023 verstärken beide Firmen ihre Zusammenarbeit und präsentierten jüngst auf der Messe Spoga + Gafa 2024 in Köln ihre Neuheiten für die kommende Saison. Ganz klar im Fokus war dabei das Thema Nachhaltigkeit.
Während sich die Identität der beiden Marken klar voneinander abgrenzen soll, sollen die geteilten Grundwerte Innovation und soziale Unternehmensverantwortung zur Schaffung einer nachhaltigen Wasserarena führen. So verweist Fitt beispielsweise auf seine beiden neuen sich ergänzenden Produktfamilien für die Gartenbewässerung: Während die Serie „Kiuma“ frei von PVC sei, werde für „Jantis“ recyceltes phtalatfreies PVC verwendet, heißt es in einer Mitteilung.
Negative Auswirkungen reduzieren
Die neuen Produkte entstammten den Ökodesign-Richtlinien, die in der Lage seien, Umweltauswirkungen von Produkten zum Zwecke der CO2-Reduzierung auf wissenschaftliche Weise zu dokumentieren. Durch die Anwendung eines Lieferkettenansatzes könnten die negativen Auswirkungen der Produkte entlang ihres gesamten Lebenszyklus auf ein Minimum reduziert werden, berichtet der Anbieter.
Claber setzt dabei auf seine Mikrobewässerungslinie, welche die Bewässerung der Pflanzenwurzeln optimiert, ergänzt durch den Bewässerungscomputer „my AquaSolar“, der laut Angaben des Herstellers ausschließlich mit Solarenergie gespeist wird und komplett ohne Batterien betrieben werden könne.
Verzicht auf Plastikverpackungen
Nach Angaben des Unternehmens bestünden die Verpackungen aus FSC-Papier und Zellulose, um weitestgehend auf Plastik verzichten zu können. Auch bei Kreuzgewebe- und NTS-Trikotgewebeschläuchen werde der Anteil von PVC sukzessive reduziert. Und: Fitt hat beschlossen, die aus der Produktion entstandenen CO2-Emissionen durch den Kauf von Gold Standard CO2-Zertifikaten auszugleichen. Diese Zertifikate unterstützten das Projekt „Water is Life“, welches die Dörfer Anketrake, Andranogadra und Ankatsaky in Madagaskar mit Trinkwasser versorgt, teilt der Konzern mit.
