Stanley Black & Decker wird das Werkzeuggeschäft des amerikanischen Konkurrenten Newell übernehmen. Newell Brands hat Marken wie Irwin und Lenox im Portfolio.
Der Werkzeughersteller Stanley Black & Decker hat angekündigt, die Werkzeugsparte von Newell Brands zu übernehmen. Unternehmensangabe zufolge soll der Verkauf etwa 1,95 Mrd. US-Dollar schwer sein. Die Transaktion wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen und soll zum Teil aus dem Cash wie auch über Schulden finanziert werden.
Mit der Werkzeugsparte hat Newell in den letzten 12 Monaten einen Umsatz 760 Mio. US-Dollar erzielt. Stanley rechnet mit Synergien in Kosteneinsparungen in Höhe von 80 bis 90 Mio. Dollar im dritten Jahr nach Übernahme.
„Die Übernahme von Newell Tools ist ein wichtiger Schritt in unserem Bestreben, unsere Präsenz in der globalen Werkzeugindustrie zu stärken", sagte Stanley Black & Decker Präsident und CEO James Loree. Und weiter: „Die Ergänzung durch die beiden Marken Lenox und Irwin sowie die dazugehörigen Elektrowerkzeug-Zubehör und Handwerkzeug Produkte, eröffnet spannende neue Quellen für das globale Wachstum.“
