Wasser spritzt aus einer Gießkanne
Gartenbesitzer nehmen Veränderungen durch den Klimawandel in ihrem Garten wahr, an erster Stelle wird zunehmende Trockenheit genannt. (Quelle: Pexels)

Grüne Fakten 2026-03-26T00:00:00Z Stihl Gartenbarometer: Garten im Wandel

Die deutschen Gartenbesitzer nehmen Veränderungen durch den Klimawandel in ihrem Garten wahr, insbesondere die zunehmende Trockenheit. Knapp die Hälfte hat bereits Maßnahmen ergriffen, um den Garten an die Veränderungen anzupassen oder plant dies.

Inwieweit macht sich der Klimawandel, zum Beispiel in Form von Extremwetter-Ereignissen, in deutschen Gärten bemerkbar? Dieser Frage geht das Stihl Garten-Barometer 2026 nach. Hierfür wurden im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.000 Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer zwischen 18 und 70 Jahren in Deutschland befragt. Dabei zeigt sich, dass 43 Prozent der Befragten in ihrem Garten Veränderungen feststellen, die sie dem Klimawandel zuordnen. An erster Stelle wurde die zunehmende Trockenheit genannt (80 Prozent), gefolgt von veränderten Wachstumsphasen bzw. Blühzeiten bei heimischen Pflanzen (46 Prozent) und einer Zunahme bekannter Schädlinge wie Schnecken und Blattläuse (45 Prozent). Vor dem Hintergrund der vielfach festgestellten zunehmenden Trockenheit ist es gut nachvollziehbar, dass bei den Anpassungsmaßnahmen die Themen Bewässerung und Verschattung an erster Stelle stehen.

Mehrheit der Gartenbesitzer erwartet (weitere) Veränderungen

Auch für die Zukunft rechnet eine knappe Mehrheit der befragten Gartenbesitzerinnen und -besitzer mit Veränderungen durch den Klimawandel. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die bereits heute Abweichungen feststellen (92 Prozent).

Gartennutzung verändert sich

Auch die persönliche Gartennutzung wird vielfach von den äußeren Umständen beeinflusst: So nimmt bei mehr als einem Drittel derjenigen, die bereits Auswirkungen des Klimawandels im Garten festgestellt haben, die Arbeit im Garten zu. Ein Drittel von ihnen verbringt mehr Zeit im Garten als früher und mehr als ein Viertel von ihnen nutzt den eigenen Garten über einen längeren Zeitraum im Jahr.

Schutz der heimischen Tierwelt ist Gartenbesitzern wichtig

Aber nicht nur die Gärten und ihre Besitzinnen und Besitzer sind von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, sondern auch die heimische Tierwelt. So registrieren 42 Prozent derjenigen, die heute bereits Veränderungen durch den Klimawandel feststellen, eine abnehmende Vielfalt heimischer Pflanzen und Tiere in ihrem Garten. Mehr als die Hälfte der Befragten haben deshalb bereits Maßnahmen zum Schutz der heimischen Tierwelt ergriffen. Zu den am häufigsten umgesetzten Maßnahmen gehören die Schaffung von Wasserstellen für Vögel und Insekten, ein zurückhaltender Baum- und Heckenschnitt außerhalb der Brutzeiten und die Schaffung von Lebensräumen für Tiere und Insekten im eigenen Garten.

zuletzt editiert am 25. März 2026