Eine Studie des Branchenkenner Klaus Peter Teipel zeigt: Der Handel mit Do-it-Yourself-Produkten verlagert sich zunehmend ins Internet. Das Umsatzwachstum dort ist zweistellig während die gesamte Branche nur minimal zulegt.
Im vergangenen Jahr bestellten viele Heimwerker und Hobbygärtner ihre Produkte über das Internet, was für diesen Vertriebskanal ein überdurchschnittliches Wachstum von 14,9 Prozent darstellt. Nach 2,81 Mrd. Euro im Vergleichszeitraum 2016 betrug der Umsatz zuletzt 3,23 Mrd. Euro. Das sind die Ergebnisse einer Studie von Teipel Research & Consulting im Auftrag des Handelsverbands Heimwerken, Bauen und Garten. Wie der BHB Anfang dieser Woche berichtete, konnte die gesamte DIY-Branche mit 18,45 Mrd. Euro lediglich ein Plus von 1,1 Prozent verzeichnen.
Im Bereich E-Commerce machte das Heimwerkersortiment mit 2,17 Mrd. Euro den deutlich größeren Anteil aus als Produkte aus dem Gartenbereich, die bei 880 Mio. Euro lagen, sowie Baustoffe und -materialien (177 Mio. Euro). Stärkste Online-Anbieter im Segment Heimwerken, Bauen und Garten sind die sogenannten Pure Player, wie Amazon und Ebay, die gut die Hälfte (50,6 Prozent) aller E-Commerce-Umsätze der Branche generieren. Der Marktanteil der Bau- und Heimwerkermärkte am Online-Handel betrug 18,7 Prozent. Branchenkenner Klaus-Peter erklärte, mit 6,6 Prozent E-Commerce-Anteil am gesamten Marktvolumen des erweiterten DIY-Kernmarkts (rund 49,1 Mrd. Euro), sei der Anteil im Vergleich zu anderen Branchen noch relativ gering.
