Fiskars_Infografik_Gartenstudie 2018 Quelle: Fiskars
41 Prozent der Deutschen trauen der Gartenarbeit eine positivere Wirkung zu als dem Sex. Quelle: Fiskars

Industrie

27. July 2018 | Teilen auf:

Studie soll belegen: Gartenarbeit ist besser als Sex

Der Hersteller von Gartenwerkzeugen Fiskars hat eine Konsumentenstudie durchgeführt mit der Fragestellung: Was bedeutet den Deutschen ihre Gartenarbeit? Die Ergebnisse der Studie lassen durchaus aufhorchen.

Pflanzen, Pflegen und Ernten ist keineswegs nur Rentnerbeschäftigung. Im Gegenteil: Gartenarbeit ist das neue Yoga, entspannend und voll im Trend. Für manche ist sie sogar besser als Sex. Zu diesem Ergebnis kommt die Helsinki Gartenstudie des Marktforschungsinstituts Norstat im Auftrag des Herstellers Fiskars. Demnach geben über zwei Drittel der Befragten in Deutschland (69 Prozent) an, Gartenarbeit reduziere Stress und Nervosität.

Ein guter Grund einfach mal zu Hacke, Schaufel und Co zu greifen. Denn die Arbeit an der frischen Luft entschleunigt und sorgt für innere Ruhe. Wer abschalten will, kann das zwischen Tomatensträuchern und Thymianbüschen mindestens genauso gut, wie in stickigen Yoga-Studios. Das sehen auch neun von zehn Deutschen (90 Prozent) so. Für sie wirkt sich Gartenarbeit positiver auf das allgemeine Wohlbefinden aus als Yoga.

Während Säen, Pflanzen und Pflücken die einen entspannt, hält es andere auch fit. Für die Hälfte der Befragten (50 Prozent) ist Gärtnern dem Wohlsein zuträglicher als Trainingsübungen. Und, wer hätte es gedacht: 41 Prozent der Deutschen trauen der Gartenarbeit eine positivere Wirkung zu als dem Sex. Beet statt Bett, das neue Entspannungsprogramm für laue Sommerabende.

Die größten Abtörner bei den Befragten sind: Gartengeräte, die kaputtgehen (84 Prozent) oder wehtun (80 Prozent) und schlechtes Wetter (76 Prozent). Die gute Nachricht lautet: Mit hochwertigen Werkzeugen macht Gartenarbeit Lust und Laune. Diese sollten leicht, langlebig und ergonomisch sein. Denn schließlich ist Gärtnern das neue Yoga.