Ein Balkendiagramm zeigt die Top 10 Entscheidungskriterien bei der Technologieauswahl, wobei Sicherheit und Datenschutz an erster Stelle stehen.
Infografik zur Studie. (Quelle: ECC Köln)

Handel 2025-01-31T07:26:44.610Z Studie: Wie Unternehmen Technologieentscheidungen treffen

Eine neue Studie von ECC Köln und best it untersucht, wie Unternehmen Technologieentscheidungen treffen. Kriterien wie Sicherheit, Kosten und Time-To-Market sowie Partnerwahl sind von zentraler Bedeutung im Entscheidungsprozess. Preis-Leistung und Kompetenzen bilden zugleich wichtige Auswahlkriterien für diei Wahl der passenden Digitalagentur.

Trotz der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schauen laut der Studie mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen zuversichtlich in die mittel- bis langfristige Zukunft und gehen davon aus, dass sich ihre wirtschaftliche Lage in den nächsten zwölf Monaten (68 %) bzw. in drei Jahren (73 %) positiv entwickeln wird. Dabei werden Digitalisierung und technologische Weiterentwicklung aktuell zwar einerseits als eine der zentralen Herausforderungen (45 %), andererseits aber auch als größter Hebel für eine erfolgreiche Zukunft (47 %) benannt.

Darüber hinaus sehen die Unternehmen auch passendes Personal und Fachwissen (47 %) sowie Nachfrage und Vertrieb (46 %) als entscheidende Faktoren für ihren zukünftigen Erfolg. Das zeigen die Ergebnisse der neuen Studie „Time-to-Market, ROI, Data Security: Die neuen Prioritäten bei Technologieentscheidungen in Krisenzeiten“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit best it, für die 100 Unternehmen aus Handel und Industrie zum Prozess rund um ihre Technologieentscheidungen befragt wurden.

„Insgesamt zeigt sich, dass strategische Planung und die Ausrichtung an langfristigen Zielen entscheidend für erfolgreiche Technologieprojekte sind. Künstliche Intelligenz, Cyber Security und Cloud Computing werden von den Unternehmen als Schlüsselfaktoren gesehen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern und strategische Wachstumsziele zu erreichen“, erklärt Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln und Gründer des ECC Köln.

Kosten-Nutzen-, Bedarfs- und Marktanalysen von zentraler Bedeutung

Als wichtigste Schritte eines Entscheidungsprozesses rund um die Einführung von neuen Technologien bewerten die befragten Unternehmen Kosten-Nutzen-Analysen (61 %), gefolgt von Bedarfs- (55 %) und Marktanalysen (51 %). Die Top-Kriterien bei der Auswahl von Technologien sind Sicherheit und Datenschutz (71 %), Kosten (68 %) sowie die Zuverlässigkeit des Technologieanbieters (67 %). Aber auch die Zeitspanne von der Idee bis zur Markteinführung (Time-to-Market, 60 %), der Return on Investment (ROI, 57 %) sowie die Skalierbarkeit der digitalen Lösung sind aus Unternehmenssicht relevante Aspekte bei der Entscheidungsfindung. Personell ist in rund der Hälfte der Unternehmen (54 %) die Geschäftsführung hauptverantwortlich bei der Entscheidungsfindung involviert.

„Insgesamt gehen Unternehmen klar strukturiert vor im Prozess der Entscheidungsfindung, dennoch gibt es Herausforderungen wie hohe Kosten, Datenschutzbedenken und den Mangel an qualifiziertem Personal. Diese Hürden zeigen, wie wichtig strategische Planung und die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern sind“, so Manuel Strotmann, CEO und Founder von best it.

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zuletzt editiert am 31. Januar 2025
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