Mehr als 100 Lieferanten präsentierten gestern auf der Hausmesse von Toom Baumarkt ihre Produkte und Dienstleistungen. Bereits zum zweiten Mal fand die Veranstaltung auf dem Böhler-Areal in Düsseldorf statt.
Die Vorteile der schon nicht mehr ganz neuen Location wurden sowohl von Toom als auch von der Mehrzahl der Aussteller hervorgehoben. Aus Sicht des Händlers kann man in den Hallen auf dem Böhler-Areal vor allem die typische Baumarktsituation besser nachstellen. Die Lieferanten lobten die unkomplizierte Logistik, die ein leichtes Herrichten der Stände erlaube.
Neben den neuen Produkten, die von den Lieferanten zur Schau gestellt wurden, hob Toom selbst die eigenen Handelskonzepte hervor. Fehlen durfte da auf keinen Fall die Ausstellung des Nachhaltigkeitskonzeptes. Hinzu kamen das Eigenmarkenkonzept, die Darstellung des neuen Eisenwarenshops, der Bau-Fachservice sowie das Konzept des Pflanzenlagers Bottrop.
Höhepunkt waren schliueßlich die Verleihungen des Lieferantenpreises, des Nachhaltigkeitspreises sowie die Überreichung der Expertenurkunde für einen besonders qualifizierten Mitarbeiter. Diese Ehrung wurde dem stellvertretenden Marktleiter Sven Schurig zuteil, der als Mitglied der deutschen Grillnationalmannschaft die Grillabteilung in seinem Bielefelder besonders professionell betreut.
Danach folge die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises. Hier hatte das Unternehmen Saint Gobain die Nase ganz vorn. Toom Geschäftsführer Dominique Rotondi lobte Saint Gobain als „ein vorbildliches Unternehmen“ was die Nachhaltigkeitsstrategie angeht. Heiko van Eck, Vertriebsleiter der Marke Isover von Saint Gobain freute sich mit seinem Team über die Ehrung: „Wir sind besonders stolz darauf, mit Isover als einzige Marke dazustehen, die das Pro-Planet-Siegel bekommen hat.“ Auf den folgenden Plätzen in dieser Kategorie landeten der Hersteller von Malerzubehör Nespoli (Platz 2) und der Holzlieferant Rettenmeier.
Beim Lieferantenpreis belegte die Firma J.W.Ostendorf den ersten Platz. Geschäftsführer Jan Ostendorf widmete den Preis seinen Eltern, die das Unternehmen gegründet haben. „Ich bedanke mich bei meinen Eltern, die mir und meinem Bruder die Möglichkeit geben, das Unternehmen weiterzuführen,“ so Ostendorf. Den zweiten Platz des Lieferantenpreises belegte der Baustoffhersteller Quickmix vor dem drittplatzierten Unternehmen Kärcher. Der Toom-Lieferantenpreis gilt bei der Industrie als sehr wichtige Auszeichnung. Immerhin werden die Preisträger von den etwa 350 Toom Marktleitern in geheimer Abstimmung gewählt. Dabei stehen vor allem Kriterien wie Lieferquote, PoS-Gestaltung, Servicebereitschaft und Erreichbarkeit im Vordergrund.
In der Januar-Ausgabe des baumarktmanager folgt ein ausführlicher Berich zur Toom Hausmesse.
