Die Baumarktkette Toom stellt bis 2025 ihr gesamtes Erdensortiment auf torffreie Alternativen um. Durch die Nutzung von Ersatzstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen will das Unternehmen einen weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.
Bereits im Jahr 2016 hatte sich der Kölner Retailer dazu entschieden, sowohl in der Toom Eigenmarke als auch in den Markenprodukten auf Torf zu verzichten. In diesem Jahr werden mit der „toom Pflanzerde“ und der „toom Rosenerde“ zwei weitere torffreie Alternativen in den Regalen stehen. Bis 2020 werden Unternehmensangaben zufolge weitere zehn Erden im Torfanteil reduziert sein.
„Mit dem schrittweisen Verzicht auf Torf in unserem Erdensortiment setzen wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie weiter konsequent um und werden das Ziel, unser komplettes Erdensortiment bis 2025 auf 100 Prozent torffreie Produkte umzustellen, erreichen“, sagt Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf und Logistik. Bis auf zwei Spezialerden wurden bereits sämtliche Erden der Eigenmarke stufenweise torfreduziert oder vollständig auf torffreie Alternativen umgestellt. Konkret heißt das, dass schon heute durchschnittlich über 70 Prozent Torfersatzstoffe eingesetzt werden – und zwar in Bezug auf das gesamte Volumen verkaufter Erden bei Toom.
Die beiden Ausnahmen bilden die Erden für Pflanzen wie Rhododendren und Azaleen, die ganz besondere Bedürfnisse haben. Hier sucht und prüft das Unternehmen Torfalternativen, die sowohl in Quantität als auch in Qualität hinreichend sind. „Es dauert jedoch einige Zeit, bis alle Möglichkeiten geprüft und alle Tests durchgeführt worden sind. Unsere sehr hohen Qualitätsstandards lassen keine unzureichende Qualität zu“, so Rotondi.
Wie das Unternehmen weiter erklärt, ist eine nachhaltigere und umweltbewusstere Sortimentsgestaltung fester Bestandteil der Strategie von Toom – so auch im Besonderen bei der Toom Eigenmarke.
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