Im Rahmen der IPM Essen wird der IVG am Donnerstag, den 25. Januar ein Positionspapier zum Thema Torfreduktion vorstellen, das von einer Allianz aus 12 Verbänden und Organisationen unterzeichnet ist. Darin wird eine gemeinsame Strategie veröffentlicht, mit der Intention, die Politik und den Handel einzuladen, die Ziele zur Torfreduktion auf einem konstruktiven und gangbaren Weg zu harmonisieren.
Auf einer Pressekonferenz im „Innovationscenter Gartenbautechnik“ werden Eva Kähler-Theuerkauf, Vizepräsidentin des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Ulrike Wegener, Geschäftsführerin der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen (GGS), Niels Sommer, Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., sowie Thomas Kramer, Sprecher der Fachabteilung Substrate, Erden, Ausgangsstoffe im Industrieverband Garten (IVG), das Positionspapier vorstellen und für Rückfragen zur Verfügung stehen, heißt es in einer Mitteilung des IVG.
Anlass zum Positionspapier sei das in Deutschland existierende Dilemma unterschiedlicher Zielformulierungen bei der Torfreduktion, so der IVG. Die Intention der unterzeichnenden Organisationen ist es, Lösungswege aus Konfliktpunkten darzustellen, die Nachhaltigkeit im Gartenbau zu erhöhen und die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit gegenüber Importen zu erhalten. Denn Kultursubstrate für den Profigartenbau und Erden für den Consumer-Bereich bilden eine essenzielle Grundlage aller gärtnerischen Tätigkeiten. Der Rohstoff Torf spielt hierbei eine ambivalente Rolle.
