Eine große Lagerhalle der Böttcher AG mit blauem und gelbem Logo, umgeben von einer Straße und Grünflächen.
Gebäude Böttcher AG am Standort Zöllnitz. (Quelle: Stefan Richter, Böttcher AG)

Handel 2026-05-11T06:01:27.214Z Trotz Wachstum: Böttcher AG wird nicht mehr in Deutschland investieren

Die Böttcher AG setzt ihren Wachstumskurs fort und konnte im laufenden Jahr einen Umsatzzuwachs von rund 12 Prozent erzielen. Damit entwickelt sich das Unternehmen weiterhin deutlich über dem Marktniveau. Getragen wird das Wachstum insbesondere durch die erfolgreiche Gewinnung zahlreicher Neukunden. Dennoch will das Unternehmen laut Mitteilung geplante Investitionen in Millionenhöhe zunächst zurückzustellen.

Geopolitische Entwicklungen, wie etwa der Iran-Konflikt, haben auf das operative Geschäft der Böttcher AG derzeit keine unmittelbaren Auswirkungen. Die wesentlichen Herausforderungen liegen nach Einschätzung des Unternehmens vielmehr im nationalen wirtschaftlichen Umfeld sowie in strukturellen Belastungen für Unternehmen in Deutschland.

Vor diesem Hintergrund hat die Böttcher AG nach eigenen Angaben entschieden, geplante Investitionen in Millionenhöhe zunächst zurückzustellen. Das Unternehmen möchte die weitere wirtschaftliche Entwicklung und die politischen Rahmenbedingungen abwarten, bevor größere Investitionsentscheidungen erneut bewertet werden.

Am Standort Jena ist darüber hinaus geplant, die Artikelgruppen Baumarkt und Werkzeug nach Zöllnitz zu verlagern. Für die vollständige Umsetzung dieses Prozesses wird ein Zeitraum von rund zwölf Monaten veranschlagt, heißt es in der Mitteilung.

zuletzt editiert am 11. Mai 2026