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Blumen fotografieren und direkt online oder im nächsten Gartencenter kaufen. (Quelle: Pixabay)

Grüne Fakten 2019-04-03T00:00:00Z Über die App Kunden beraten

Eine neue App unterstützt den Fachverkäufer bei der Kundenberatung und für den Kunden gibt es einen smarten Helfer beim Finden der richtigen Pflanze. Was die Apps alles können, erklärt Markt in Grün.

Die Apps wurden in  Zusammenarbeit mit Sunbird Images, dem VDG und PlantaPro entwickelt und legt ihren Schwerpunkt auf botanische und gartenbauliche Aspekte. „Die Datenbank von PlantaPro, welche die größte Pflanzen-Datenbank in Europa ist, umfasst ein Pflanzenarchiv von über 40.000 Arten und Sorten mit rund 120.000 Bildern“, berichtet Dr. Mullen, Entwickler der App. Die „VDG-Profi-App“, die an Fachverkäufer adressiert ist, nutzt nötigsten diese Daten für die Kundenberatung. Auch beinhaltet die Datenbank die rund 2.400 Pflanzen, die die VDG-Mitgliedsbetriebe über den Shop Olerum vertreiben, sind in der Anwendung mit Merkmalen wie Blüten (9.000), Habitus, Früchten und Blättern hinterlegt. Dazu gibt es rund 1.000 Fotos von Pflanzenbeet-Beispielen. Außerdem beinhaltet die App zu jeder Pflanze Textinformationen zu Aussehen, Boden, Standortansprüchen und Pflanzung, Pflegetipps, Pflanzenpartner und Verwendungsmöglichkeiten.

Fachinformation auf einen Blick

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Die App ermöglicht Fachverkäufern, alle Informationen der Pflanze oder Blume mit einem Klick aufzurufen. (Quelle: Sunbird Images)

Der Fachverkäufer ist damit bestens gerüstet, um jederzeit die richtige Empfehlung an den Kunden weitergeben zu können, auch wenn er nicht der ausgewiesene Experte für jedes Pflanzen-Exemplar ist. Auch kann er den Kunden im Gespräch zu Zusatzkäufen animieren, indem er Pflanzenpartner empfiehlt, die er im Sortiment, hat oder einen Ersatz, wenn die gewünschte Pflanze gerade nicht verfügbar ist. Damit ist die Pflanzen-App für den digital versierten Fachverkäufer ein perfektes Tool. Doch auch weniger technisch Versierte können von der digitalen Stütze profitieren. Ein weiterer Vorteil bei einem Verkaufsgespräch sei die Transparenz über den Kaufprozess der Kunden. So könnten Gartencenter genauer nachvollziehen, welche Pflanzen bei ihrer Klientel besonders gefragt sind.

Die App für den Kunden

Unter dem Stichwort „FlowerCam“ kann sich der interessierte Verbraucher schon vor dem Besuch im Gartenfachhandel über die App darüber informieren, welche Pflanze er haben möchte und wo er sie kaufen kann. So kann er in seiner Suche auf 2.000 Olerum-Pflanzen zurückgreifen, die mit mehr als 5.000 Fotos von Blüten, Habitus, Früchten und Blättern hinterlegt sind, und erhält über 40.000 Verweise auf zusätzliche Pflanzenpartner. Durch eine direkte Verbindung zum Online-Shop können die ausgewählten Exemplare dann direkt über die App online gekauft werden. Alternativ kann durch Geo-Verortung das nächstgelegene Gartencenter aufgezeigt werden, das die gewünscht Pflanze führt.

Kunden motivieren

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Mit der FlowerCam können Kunden eine beliebige Pflanze fotografieren, und die App spielt die gewünschten Informationen aus. (Quelle: Sunbird Images)

Das größte Gimmick für den Kunden dürfte vor allem aber die automatische Foto-Erkennung der Pflanzen sein. So ist es möglich, eine beliebige Pflanze oder Blume abzufotografieren und sie über die App bestimmen zu lassen, sofern sie in der Datenbank eingepflegt ist. Zusätzlich werden Pflanz- und Pflegetipps ausgespielt und der Kunde kann seine Traumblumen auch über Social Media teilen. Für die Kunden von morgen ist das aus ein interessanter Anreiz, besonders wenn das botanische Wissen sich in Grenzen hält.

Die App für Fachverkäufer gibt es bereits seit März und die Monatslizenz beträgt 39 Euro. Die „FlowerCam“-Endverbraucher-App ist ab April für 2,99 Euro zu haben oder kann als Werbepaket für den Kunden in 1.000er-­Paketen erworben werden.

Die gekürzte Form des Artikels stammt aus der März Ausgabe 2019 von Markt in Grün.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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