Die Ära des Holzkohlegrills neigt sich offenbar dem Ende entgegen, wie eine aktuelle Umfrage von Grillfürst zeigt: Holzkohlegrills sind out, Spezialprodukte wie Keramikgrills und Pelletgrills ausgenommen.
Deutschlands Grillmarkt hat sich in den letzten Jahren komplett gewandelt, wie eine aktuelle Onlineumfrage von Grillfachhändler Grillfürst zeigt. Während vor etwa zehn Jahren noch über 75 Prozent der Befragten auf Holzkohlegrills schworen und Gasgrills mit nur 17 Prozent ein eher tristes Dasein fristeten, hat sich das Blatt inzwischen fast vollständig gewendet. Nur noch etwa 23 Prozent der Befragten nutzen aktuell noch einen Holzkohlegrill - die überwiegende Mehrheit (über 62 Prozent) ist mittlerweile auf Gasgrills umgestiegen. Bei den Neuverkäufen im letzten Jahr ist der Trend laut der Umfrage noch eindeutiger: 88 Prozent der über 70.000 verkauften Grills bei Grillfürst sind Gasgrills, gefolgt von sechs Prozent Holzkohlrgrills, 2,5 Prozent Pelletgrills und zwei Prozent Keramikgrills.
Was ist der Grund für diesen Schwenk? Neben der Einsicht vieler Grillfans, dass Gasgrills geschmacklich den Holzkohlegrills in nichts nachstehen, liegen die Vorteile nach Angaben des Grillexperten vor allem in der einfacheren Bedienung, der großen Zeitersparnis und der Sauberkeit: Ohne lästige Rauchentwicklung oder Flugasche heizt der Gasgrill schnell auf und ist nach wenigen Minuten startklar.
"Der Siegeszug der Gasgrills ist unaufhaltsam. Das zeigt sich auch tagtäglich in unseren Verkaufsgesprächen", sagt Joachim Weber, Geschäftsführer der Grillfürst GmbH. "Sie passen einfach perfekt in unser modernes, urbanes Leben, indem sie uns erlauben, ohne Kompromisse und innerhalb kürzester Zeit auf dem heimischen Balkon oder der Terrasse eine schöne Grillzeit mit der Familie oder Freunden zu erleben.
