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Der Online-Handel hat mit deutlich steigenden Kosten für Kartonagen zu kämpfen (Quelle: Facido)

Handel

30. August 2022 | Teilen auf:

Unterversorgt: Drei Viertel der Online-Händler fehlt es an Kartonagen

Laut einer Umfrage des BEVH bestätigen 93,8 Prozent der befragten Unternehmen, dass sich die Preise für Kartonagen in den vergangenen 12 Monaten "deutlich erhöht" haben. Eine Folge: Sinkende Lagerbestände

So gaben lediglich 18,8 Prozente der befragten Unternehmen an, dass sie für die kommenden 12 Monate mit Kartonagen gut versorgt seien. Der überwiegende Anteil der Händler sieht sich allerdings unterversorgt: 52,1 Prozent der befragten Unternehmen steht unter Druck, Kartonagen zu höheren Preisen nachkaufen zu müssen. Weitere 22,9 Prozent können selbst das nicht leisten und arbeiten bereits an alternativen Verpackungen. Die restlichen 6,2 Prozent können keine Angabe machen.

Zwar habe die Mehrheit der Händler rechtzeitig bevorratet (bis zu einer Vervierfachung der Lagerbestände), teilt der BEVH mit. Doch sollten die Preise weiter steigen, und davon gehen die Händler fest aus, werde auch das nicht mehr reichen. "Einige versuchen daher, Kartons wiederzuverwenden oder weichen auf B-Kartonagen aus, andere sehen sich nach alternativen Verpackungsmaterialien um wie zum Beispiel Kraftpapier statt Faltkartons“, erklärt Martin Groß-Albenhausen, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BEVH.

zuletzt editiert am 30.08.2022