Varta Produktion
Varta Batteriewerk in Dischingen (Quelle: Varta)

Industrie 2018-10-30T00:00:00Z Varta baut Produktionsstandort aus

Der Ausbau des Varta-Batteriewerks in Dischingen ist nach rund eineinhalb Jahren beendet. Der Hersteller investierte einen zweistelligen Millionenbetrag in Bau und Ausstattung einer zusätzlichen Halle im einzigen Batteriewerk Deutschlands.

Für den gesamten Produktionsausbau wurden insgesamt 20 Millionen Euro investiert. Rund 4,5 Millionen Euro entfallen hierbei auf das neue Gebäude, etwa 15,5 Millionen Euro auf die Erweiterung der Produktionsanlagen.

Durch die Modernisierung und Erweiterung von zwei Produktionslinien zur Herstellung von AA- und AAA-Batterien konnte das Produktionsvolumen auf rund 1,6 Milliarden Rundzellen jährlich gesteigert werden. Zusätzlich bietet die neue, rund 5.800 Quadratmeter große Halle auch Kapazitäten für eine weitere Erhöhung der Produktionsleistung. Im Zuge des Ausbaus wurden etwa 80 neue Mitarbeiter eingestellt, ab September 2019 werden zudem drei zusätzliche Ausbildungsplätze angeboten.

Noch zu Beginn dieses Jahres kursierten Gerüchte, die Haushaltsbatteriemarke Varta stehe unmittelbar vor dem Verkauf. Der amerikanische Konzern Spectrum Brands wolle die Sparte noch in diesem Jahr an den Konkurrenten Energizer abtreten, die Genehmigungen der Kartellbehörden stünden allerdings noch aus, hieß es noch im Mai dieses Jahres. Nach Auskunft des Unternehmens hat sich an diesem Zustand aktuell nichts weiter verändert.

Vielmehr unterstreicht das Unternehmen mit der Produktionserweiterung sein Bekenntnis zum Produktionsstandort. Als einziger Hersteller produziert das Unternehmen alkalische Gerätebatterien in Deutschland. Mit dem Ausbau des Dischinger Werks reagiere Varta auf die kontinuierlich steigende Nachfrage nach Batterien ‚Made in Germany‘, so die Unternehmensangaben.

zuletzt editiert am 25. Juni 2021
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