Aussenansicht eines Produktionsgebäudes umgeben von einer grünen Wiese.
Die neue Energiespeicherfabrik von Varta in Ellwangen. (Quelle: Varta AG)

Industrie 2023-07-27T07:13:11.552Z Varta erwartet deutlich besseres zweites Halbjahr 2023

Mit Blick auf das traditionell starke Geschäft in der zweiten Jahreshälfte und auf eine wieder steigende Nachfrage geht die Varta AG optimistisch in die kommenden Monate. Zudem zeigen sich positive Entwicklungen der laufenden Restrukturierungsmaßnahmen. Das erste Halbjahr 2023 blieb von den Folgen der globalen Krisen überschattet.

Wie der Konzern bekannt gab, hat die Varta AG infolgedessen ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst. Vor allen die volatile Nachfrage nach bestimmten Produkten der Kunden habe den Ausschlag für die Korrektur gegeben, die auf Grundlage vorläufiger Halbjahresergebnisse erfolgte, heißt es in einer Konzernmitteilung. Die endgültigen Zahlen für das erste Halbjahr 2023 veröffentlicht der Hersteller am 11. August.

Dr. Markus Hackstein, Sprecher des Vorstands der Varta AG: „Die Nachfrage nach unseren Produkten steigt. Das stimmt uns positiv. Wir werden unsere neue Fabrik für die Energiespeicher in Ellwangen im zweiten Halbjahr 2023 eröffnen. Wir sehen hier einen weiter stark wachsenden Markt, auf dem wir mit unseren innovativen und leistungsstarken Geräten wie Varta.wall noch präsenter sein möchten. Allerdings können die positiven Entwicklungen sowie die Fortschritte der laufenden Restrukturierung die Effekte der Herausforderungen, vor denen wir in den vergangenen Monaten standen, nicht gänzlich abfedern.“

Das Unternehmen geht für 2023 laut neuer Prognose nun von einem Umsatz am unteren Ende der bisherigen Guidance von rund 820 Millionen Euro und einem bereinigten EBITDA zwischen 40 und 60 Millionen Euro aus. Das geht aus den vorläufigen Zahlen für das 2. Quartal 2023 hervor, nach denen sich der Umsatz auf rund 175 Millionen und bereinigte EBITDA auf rund - 5 Millionen Euro beläuft.

zuletzt editiert am 27. Juli 2023
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