Der Konzernumsatz des Batterieherstellers ist im Geschäftsjahr 2021 um 3,8 Prozent auf 902,9 Millionen Euro angestiegen. Das Konzernergebnis legte um 31,9 Prozent auf 126 Millionen Euro zu. Pandemie und Ukraine-Krieg belasten den Ausblick.
„Wir haben erneut ein sehr gutes Jahr hinter uns, in dem wir nicht nur unseren Umsatz weiter steigern konnten, sondern bei der Profitabilität ein historisches Ergebnis erzielt haben. Für das zukünftige Wachstum bei kleinen Lithium-Ionen-Zellen sind wir für die Zukunft bestens aufgestellt. Wir haben zudem bereits die nächste Wachstumsoffensive gestartet. Unsere großformatigen Lithium-Ionen-Hochleistungsrundzellen haben sehr großes Potenzial. Für einen Kunden liefern wir seit Ende 2021 bereits Zellen aus der Pilotproduktion. Unsere Batterien machen einen Unterschied. Deswegen gibt es eine sehr große Nachfrage“, sagt Vorstandschef Herbert Schein.
Trotz der globalen Krisen blickt Varta optimistisch auf das laufende Jahr. Das Unternehmen „sieht sich durch seine Technologieführerschaft im Lithium-Ionen-Bereich, sein innovatives Produktportfolio und seine starke Marke gut aufgestellt“, heißt es. Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, steigende Rohstoff- und Energiepreise, Halbleiterengpässe und temporäre Lockdowns könnten „allerdings Auswirkungen auf das Geschäft der Kunden haben, die das Ergebnis negativ beeinflussen“. Die Aktiengesellschaft rechnet für 2022 mit einem Umsatz von 950 Millionen bis einer Milliarde Euro und einem Ebitda zwischen 260 und 280 Millionen Euro.
