Das Hybridterminal H5000 des Anbieters Verifone ist nun bundesweit für kontaktlose Zahlungen auf Basis der girocard einsetzbar. Das Gerät erlaubt, Zahlungen über Near Field Communication (NFC) mit der Girocard zu akzeptieren.
Die Freigabe durch die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) erfolgte im Rahmen des „Markteinführungsprojekts für den Regelbetrieb der kontaktlosen Akzeptanz der girocard“. Zuvor war die Girocard kontaktlos im Großraum Kassel erfolgreich getestet worden. Allein bis Ende 2016 wurden rund 14 Millionen solcher Karten von den Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen in ganz Deutschland ausgegeben.
„Die Erfahrungen in der Pilotregion Kassel haben unsere Erwartungen übertroffen, die Akzeptanz bei Kunden und im Handel ist durchweg positiv. Daher ist es konsequent, die girocard als beliebteste Bankkarte in Deutschland auch bundesweit für kontaktloses Bezahlen zu öffnen“, so Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). „Es ist erfreulich und wichtig, dass wir auch mit Beteiligten an der Zahlungsverkehrsinfrastruktur – beispielsweise Geräteherstellern wie Verifone – an einem Strang ziehen. Wir sind in der deutschen Kreditwirtschaft überzeugt von NFC als Schlüsseltechnologie zur Weiterentwicklungen rund um die Girocard.“
Kunden können kontaktlos am H5000 per „Tap and Go“ zahlen – die Transaktion erfolgt durch reines Anhalten der Girocard an das Terminal. Beträge unter 25 Euro benötigen keine PIN-Eingabe. Kontaktlose Zahlungen sind dadurch schneller, einfacher und hygienischer als bisherige, kontaktbehaftete Bezahlvorgänge. Außerdem gilt NFC als Wegbereiter für das mobile Zahlen mit dem Smartphone.
„Aus unseren Nachbarländern wissen wir, dass ein schnelles, einfaches und sicheres kontaktloses Bezahlverfahren von Kunden und Händlern gut angenommen wird“, sagt Markus Hövekamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verifone GmbH. „Ich bin überzeugt, dass der Girocard kontaktlos in Deutschland rasch der Durchbruch gelingen wird – insbesondere, weil Händler schon kurz nach einem Software-Update des H5000 von den Vorteilen dieses Zahlverfahrens profitieren.“
