Der Trend zu nachhaltigen Garten-Produkten nimmt an Fahrt auf. Die Hersteller passen ihre Sortimente immer stärker daran an. Der Handel sollte eine sorgfältige Produktauswahl treffen - und auch die Präsentation spielt eine wichtige Rolle.
Nachhaltige Produktalternativen bei Erden und Substraten, Düngern sowie Pflanzenschutzmitteln sind bereits sehr gefragt. Und je stärker ausgeprägt die ökologisch nachhaltige Einstellung einer Person ist, desto höher wird erwartungsgemäß die Wichtigkeit nachhaltiger Produktalternativen eingeschätzt.
Laut der Marktforschungsstudie „Nachhaltige Gärten“ assoziieren 43 Prozent der befragten Verbraucher derzeit keinen Hersteller mit einem nachhaltigen Image. Das führt dazu, dass Konsumenten noch viel Beratung bei der Auswahl von ökologisch nachhaltigen Produkten benötigen und Produkte nicht anhand des Images der Marke auswählen. Hier kann der Handel punkten und mit einem umfangreichen Angebot an nachhaltigen Alternativen ins Rennen gehen. Händler können dabei auch ihr Image schärfen und sich bei nachhaltigen Kundengruppen ein Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern verschaffen . Zusätzlich können sich Gartencenter weiter als Experten für Pflanzen- und Insektenschutz profilieren und den Kunden die Thematik näherbringen. Die Art der Kundenansprache sollte dabei aber nicht vergessen werden. Denn nachhaltig orientierte Konsumenten sind besonders an Natur- und Nutzgärten interessiert.
