Mit den Neubauten am Firmensitz in Zell am Moos nahe Salzburg setzt das Familienunternehmen Neuhofer einen weiteren Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte. Im Rahmen seiner Vision 2025 hat der Lieferant von Zubehör für Boden, Wand, Decke in einer Bauzeit von nur eineinhalb Jahren eine Gesamtfläche von 14.550 Quadratmetern verbaut und wird bis Mitte nächsten Jahres 54 Millionen Euro in den Standort investiert haben.
"Wir haben uns viel einfallen lassen", mit diesen Worten lud Geschäftsführer und Firmeninhaber Franz Neuhofer zum Rundgang über das Fimengelände ein. Vom dreistöckigen Bürogebäude mit Ausstellungsbereich, das mit einer 1-Megawatt-Photovoltaikanlage ausgestattet wurde und ein Achtel des gesamten Strombedarfs abdeckt, bis hin zu den Lager- und Produktionshallen. In letztgenannten dominieren die High-Tech-Anlagen, insbesondere eine weitere hochmoderne Digital-Druckanlage, die das Leistungsspektrum des Herstellers deutlich erhöht. Ziel sei es die Produktionskapazitäten zu verdoppeln, heißt es auf dem Rundgang.
Das Firmenareal umfasst nun eine Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern und wurdetatsächlich in rekordverdächtiger Bauzeit von lediglich eineinhalb Jahren fertiggestellt. Dies habe viel mit dem "großartigen Einsatz" der Mitarbeiter zutun, wie Franz Neuhofer hervorhebt. Da wurden zahlreiche Anträge für Förderungsbewillungen geschrieben und nach Lösungen bei den enormen Preissteigerungen auf dem Rohstoffmarkt gesucht. Unterm Strich wurde der Terminplan exakt eingehalten, unterstreicht das Familienunternehmen.
Der Blick in die Zukunft sieht bei den Österreichern - verhalten formuliert - ziemlich gut aus. Denn mit den Akustikplatten "FN Acustico" habe man ein Trendprodukt mit "riesigem Potenzial" auf den Markt gebracht, wie Helga Neudorfer betont. Dabei handelt es sich um eine schallabsorbierende Grundplatte aus 60 Prozent recycelten PET-Fasern, kombiniert mit furnierten oder folierten MDF-Lamellen. Ein Produkt, das Design und Funktion ideal vereint und zudem noch nachhaltige Kriterien erfüllt. Helga Neuhofer spricht daher auch von einem künftigen "zweiten Standbein", das durchaus ehrgeizige Wachstumsziele garantieren kann.
Mehr zum Werksbesuch bei Neuhofer lesen Sie in der Ausgabe 01/02 des BaumarktManager.
