Gartengeräte hängen an einer Wand. (Quelle: Landi Schweiz)
Das Sortiment der „Landwelt“-Märkte wird zum überwiegenden Teil aus Produkten für Haus und Garten bestehen. (Quelle: Landi Schweiz)

Handel

04. November 2021 | Teilen auf:

ZG Raiffeisen und Fenaco expandieren in Süddeutschland

Unter dem Namen „Landwelt“ wollen die deutsche und die schweizerische Genossenschaft 2022 fünf Pilotbetriebe im süddeutschen Raum eröffnen. Vorbild sind die „Landi“-Märkte, die Produkte für Haus und Garten sowie regional erzeugte Lebensmittel verkaufen.

Das „Landi“-Konzept ist durch einen hohen Eigenmarkenanteil und „Dauertiefpreise“ gekennzeichnet. Das Sortiment umfasst Produkte für Haus, Garten und Landwirtschaft, ergänzt durch ein Angebot an regional erzeugten Nahrungsmitteln und Getränken. Der Sortimentsmix sei „für Deutschland einzigartig“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von ZG Raiffeisen und Fenaco.

Die Genossenschaften wollen das „Landi“-Konzept nach Deutschland exportieren, hierzulande unter dem Namen „Landwelt“. Dazu haben sie ein Joint Venture gegründet, an dem beide zu gleichen Teilen beteiligt sind. Es handle sich um ein Pilotprojekt, betonen die Partner. Geplant ist, ab dem kommenden Jahr fünf Pilotmärkte im süddeutschen Raum zu eröffnen. Wo und wann „möchten wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht kommunizieren“, teilte ZG-Sprecherin Ulrike Mayerhofer auf Anfrage von BaumarktManager mit.

Mit dem Joint Venture weiten die Unternehmen ihre Kooperation aus: Seit 2015 betreiben sie gemeinsam ein Logistikzentrum im baden-württembergischen Lahr. „Mit dem Schritt nach Süddeutschland und der verstärkten Zusammenarbeit mit der ZG Raiffeisen können wir unser Beschaffungsvolumen weiter steigern. Dadurch werden wir noch wettbewerbsfähiger“, sagt Fenaco-Chef Martin Keller. ZG-Vorstand Lukas Roßhart: „Wir können mit dem ,Landwelt‘-Konzept neue Märkte erschließen und die strategisch wichtige Kooperation mit unserem Partner weiter ausbauen.“

zuletzt editiert am 11.11.2021