Vom 10. Mai an wird das Unternehmen in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr rund 50 Quadratmeter Ladenfläche bespielen. Harbecke will DIY-Kurse anbieten und lernen, welche spezifischen Anforderungen Innenstadt-Kunden haben.
„Wir wollen die Kunden kennenlernen, die sonst möglicherweise nicht zu uns kommen“, sagt Harbecke-Chef Hartmut Buhren im Gespräch mit BaumarktManager. Er betreibt neben Baustoff- und Fliesenhandel zwei Hagebaumärkte in Mülheim und Ratingen und sitzt im Aufsichtsrat der Soltauer Verbundgruppe.
Das Pop-up-Konzept passe „gut in die aktuelle Hagebau-Strategie“, meint Buhren auch mit Blick auf den „Horst“-Store von Hagebau-Kollege Philipp Möller in Hamburg-Bahrenfeld. Harbecke wolle testen, „ob wir für die städtische Kundschaft so etwas auch erfolgreich in der Mülheimer City anbieten können“.
Unter anderem möchte Buhren Kundenlauf, Frequenz und Kundenwünsche der Mülheimer Innenstadtkunden kennenlernen. Als Sortiment sollen Einzelposten, Auslaufware und Werbeware angeboten werden. Angedacht sind zudem wöchentliche Veranstaltungen und Produktvorführungen zu der im Laden erhältlichen Produktpalette rund um Heim & Garten.
Das kleine Ladenlokal ist ein sogenanntes Einzelhandelslabor der Mülheimer Wirtschaftsförderung. Erster Betreiber war ein Textilanbieter – mit Erfolg: Aus dem Pop-up-Store wird ab August ein richtiges Geschäft.
