Die Baumarktkette Toom kommt ab März dieses Jahres mit einem eigenen Onlineshop. Viel Wirbel wollen die Kölner darum nicht machen. Die neue Online-Präsenz soll vor allem mehr Kundenfrequenz in den Märkten erzeugen.
Als Außenstehender könnte man sagen: Das war aber eine schwere Geburt. Tatsächlich ist Toom die letzte der fünf großen deutschen Baumarktketten, die einen eigenen Onlineshop an den Start bringt. Zum Vergleich: Bei Hornbach können die Kunden bereits seit Dezember 2010 online einkaufen. Bei Toom gab es die Erwartungshaltung innerhalb der Branche, aber auch bei den Endkunden, dass dies eigentlich bereits früher hätte erfolgen müssen. Oder können. Immerhin hat die Baumarktkette, die deutschlandweit mehr als 330 stationäre Läden betreibt, mit der Rewe eine innovative und finanzstarke Konzernmutter im Rücken, die ihrerseits im schwierigen Lebensmittelmarkt Kompetenzen im Onlinebusiness aufgebaut hat.
Im großen Interview mit BaumarktManager vor einem Jahr hatte Toom CEO René Haßfeld den Launch des Onlineshops für den Sommer 2018 angekündigt. Im Juli wurde dann bekannt: Das Projekt wird auf das Frühjahr 2019 verschoben.
Wie der Online-Shop nun aussieht und welche Überlegungen zu dem späten Start geführt haben, lesen Sie in der März Ausgabe .
